Pattensen

Pattensen feiert die Rückkehr der Annotopia

[PATTENSEN]

Nach dreijähriger Pause war es zu Pfingsten endlich wieder soweit: Die Annotopia öffnete auf der Marienburg erneut ihre Pforten. Bei strahlendem Sonnenschein strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Gelände, um das bunte Treiben rund um eines der größten Fantasy-Festivals Deutschlands zu erleben. Zu den Gästen zählte auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Pattensen, Matthias Friedrichs.

„Ich bin immer wieder beeindruckt, wie viel Mühe in die einzelnen Gewandungen, den Aufbau der Lager und die Gestaltung der unterschiedlichen Fantasiewelten gesteckt wird“, sagte Friedrichs. „Mit wie viel Herzblut hier für einige Tage eine eigene Welt zum Leben erweckt wird, ist wirklich bemerkenswert.“

Neben Lagern aus den Welten von J.R.R. Tolkien und „Der Herr der Ringe“ waren unter anderem Wikinger, Piraten, Ödland-Raider sowie Figuren aus Literatur, Videospielen und Filmen vertreten. Zahlreiche Liveacts und weitere Attraktionen sorgten zusätzlich für Unterhaltung.

Für Friedrichs war die diesjährige Annotopia ein besonderer Termin: Bereits zum dritten Mal durfte er das Festival mit einer Rede eröffnen. Bei seinem vergangenen Auftritt hatte ihm die Pattenser LARP-Gruppe „Die Nebelschwingen“ sogar eine Vampirgewandung zur Verfügung gestellt. Entsprechend scherzte er diesmal, er sei in der Verkleidung eines Lokalpolitikers erschienen.

Traditionell begann die Veranstaltung mit der großen Parade über das Festivalgelände, die schließlich vor der Hauptbühne endete.

„Die Annotopia hat sich zu einem wichtigen kulturellen Bestandteil Pattensens entwickelt“, betonte Friedrichs in seinem Grußwort. „Deshalb muss es unser Anspruch sein, dieses Festival und andere kulturelle Veranstaltungen auch künftig weiterhin gut zu unterstützen.“ Dabei nutzte er die Gelegenheit zugleich, für Gastronomie und Sehenswürdigkeiten in allen Stadtteilen zu werben. Schließlich reise das Publikum der Annotopia aus ganz Deutschland und darüber hinaus nach Pattensen.

Mit Blick auf die Rückkehr der Veranstaltung auf die Marienburg schloss Friedrichs seine Rede mit einem augenzwinkernden Zitat frei nach Boromir aus „Der Herr der Ringe“: „Die Marienburg ist zurückgefordert worden!“

Zum Abschluss wünschte er allen Beteiligten einige fantasievolle Tage auf der Marienburg und freue sich bereits auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

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