Sport

Fußball-Kreisliga: Die Vorschau auf den 20. Spieltag

[REGION]

Das sollte für Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld II einen lösbare Aufgabe sein: Er fährt zum Mühlenberger SV, tritt dort als klarer Favorit auf die drei Punkte an. Die Gastgeber mussten aus den zurückliegenden zwei Heimspielen zwei Niederlage – 0:2 gegen den BSV Gleidingen und 1:6 gegen den TSV Pattensen II – einstecken. Der 4:2-Sieg Mittwoch im Nachholspiel gegen den Tabellenletzten SG Kirchwehren/Lathwehren ändern nichts an der krassen Außenseiterrolle des MSV. „Das ist für uns eine lösbare Aufgabe, wir werden aber den Gegner aber nicht unterschätzen“, sagt Philip Schnell aus dem Trainerstab der SCer.

Die ähnliche Rolle wie dem Tabellenführer aus Hemmingen fällt dem Tabellenzweiten SV Germania Grasdorf zu, er hat beim Drittletzten SV Degersen anzutreten. Aber Achtung: die Platzverhältnisse sind dort alles andere als optimal, die meisten Gäste der Degerser haben dort ihre Probleme. Rene Türk, Trainer der Germania, erwartet nach dem 1:1 Mittwochabend im Nachholspiel beim SV Weetzen die entsprechende Reaktion der Mannschaft.

Eine machbare Aufgabe wartet am Sonntag auf den TSV Pattensen II im Auswärtsspiel bei der SG 05 Ronnenberg. Die Gastgeber stehen aktuell auf einem Abstiegsplatz – haben aber am Donnerstagabend ein achtbares 1:1 gegen die SpVg. Laatzen geholt. Trotzdem sind die TSVer der haushohe Favorit für dieses Aufeinandertreffen. „Das Hinspiel haben wir ganz knapp 2:1 gewonnen. Von daher sind wir gewarnt und müssen schon unsere Leistung zeigen. Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel, wenn wir noch ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden wollen“, sagt TSV-Trainer Christof Rosenbaum.

Mit starken personellen Problemen fährt der Koldinger SV am Sonntag zur TuS Wettbergen. Trotzdem wollen die KSVer das Auswärtsspiel erfolgreich gestalten. Denn: Im Hinspiel setzte es eine unverdiente und hohe 1:5-Niederlage. „Das haben wir noch eine Rechnung offen. Wir sind zwar nicht gut aus der Winterpause gekommen, aber wir wollen gewinnen und zu unserer alten guten Form zurückfinden“, sagt KSV-Trainer Petros Pappas.

Wenn die SpVg. Laatzen am Sonntag beim TSV Wennigsen antritt, dann geht es für beide Teams in der restlichen Saison nur noch um die viel zitierte „goldene Ananas“. Beide Mannschaften werden am Saisonende irgendwo zwischen Platz 4 und 10 landen. Das weiß auch SpVg-Trainer René Jopek. „Wir fahren da schon hin, um eine gute Leistung zu zeigen und zu gewinnen. Aber der Druck ist für uns raus aus der Saison. Jetzt geht es noch um die bestmögliche Platzierung. Mein ausgegebenes Saisonziel Platz 6 ist jedenfalls noch machbar“, sagt Jopek. In Wennigsen kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind einsatzbereit.

Beim Tabellenschlusslicht SG Kirchwehren/Lathwehren hat er BSV Gleidingen anzutreten, und alles andere als ein Sieg der Gäste müsste ebenso als Überraschung gewertet werden. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Enrico Herzog nicht auflaufen darf, er ist gelb-rot-gesperrt. „Wir haben die zwei ersten Pflichtspiele nach der Winterpause ohne Gegentor gewonnen, daran wollen wir Sonntag anknüpfen“, sagt BSV-Trainer Ronny Herzog. „Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen, aber alles andere als ein Sieg für uns wäre ein Enttäuschung.“

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"