Sport

Fußball-Kreisliga: Der 25. Spieltag

SV Germania Grasdorf müht sich zum 1:0-Heimsieg gegen den BSV Gleidingen

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Der SC Hemmingen/Westerfeld II hat das Spitzenspiel gegen den TSV Pattensen II 3:1 (2:0) gewonnen und bleibt damit punktgleich hinter dem SV Germania Grasdorf auf Platz 2. Das Thema Aufstieg dürfte sich hingegen für die Gäste angesichts von zehn Punkten Rückstand bei noch vier ausstehenden Spielen erledigt haben. In dem temporeichen Spiel heute nutzten die Gastgeber die individuellen Fehler in der TSV-Defensive gnadenlos aus, und gingen durch Lukas Löwer (5.) und Fabian Klein (19.) früh 2:0 in Führung. Das 2:1 durch Jonah Ebers in der 63. Minute ließ noch einmal Hoffnung bei den Gästen aufkommen. Diese machte dann Connor Krüger mit dem 3:1 in der 81. Minute zunichte. SC-Trainer Benjamin Weissschuh war zufrieden: „Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht, und auch hochverdient gewonnen. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben mit viel Leidenschaft den Sieg geholt.“ Auch TSV-Trainer Christoph Rosenbaum war – trotz der Niederlage – zufrieden: „Fußballerich war das heute absolut okay. Die Art und Weise, wie wir heute Fußball gespielt haben, hat mir gut gefallen.“

SC Hemmingen-Westerfeld II: Brünger, Henkel (68. Mertens), Klein (88. Belokobylskiy), Stade, Löwer (68. Brandes), Pagel, Krüger, T. Brauer, Stiller (60. Berk), Brinschwitz (75. Bruns), Brockmann.

TSV Pattensen II: Krause, Görgen, Ebers, Kurzweil (74. Westphal), Grönig, Geisel, Schünemann (71. Lepper), Bock (83. Ückert), Öztürk, Jemelin (59. Grupe), Porodzinskyi.

Mit mehr Mühe als zu erwarten war setzte sich Tabellenführer SV Germania Grasdorf im Laatzener Stadtderby 1:0 (0:0) gegen den BSV Gleidingen durch. Das Tor des Tages geht auf das Konto von Pasheu Merivani, er traf nach 58 Spielminuten. Glück für die Germania, dass der BSVer Kirill Weber in der 72. Spielminute den an Junior Sule und von Jonas Exeler verursachten Strafstoß nicht im Tor des Favoriten unterbrachte, Torwart Luca Mutsch wehrte den Schuss vom Punkt ab. Allerdings vergaben die Gastgeber ein Fülle bester Gelegenheiten, vor allem in der 1. Halbzeit spiegelte der 0:0-Pausenstand nicht den Spielverlauf wider. Daran änderte auch nicht die Tatsache, dass dem BSV einmal beinahe das Führungstor gelungen wäre (37.). Ronny Herzog, Trainer der BSVer, ist unter dem Strich mit der Leistung der BSVer sehr zufrieden: „Wir haben gut und leidenschaftlich verteidigt, wenn der Strafstoß gesessen hätte, wäre uns womöglich sogar ein Punktgewinn gelungen.“ Immerhin hat es der spätere Verlierer geschafft, dass die beiden erfolgreichen Grasdorfer Torschützen Leutrim Ferizi (28 Tore) und Marcel Halstenberg (18 Tore) leer ausgegangen sind. René Türk, Trainer der Germania, beklagt die vielen  ausgelassenen Tormöglichkeiten. „Zur Halbzeit war mindestens die 4:0-Führung für uns möglich, und auch im zweiten Durchgang wurde es nicht besser.“ Letztlich zeigte sich Rene Türk froh, dass am Ende,  wenn auch hoch verdient, das Spiel drei Punkte eingebracht hat, er verwies dabei auf den verschossenen Strafstoß der BSVer. 

SV Germania Grasdorf: Mutsch, Exeler, Voßmeyer, Ferizi (88. Lohr), Hinz, Wengrzik, Krüger (57. Eckardt), Jorasch (57. Merivani), Zvezda. Halstenberg (87. Kilic), Schmidt (87. Lange).

BSV Gleidingen: Mazarin, Hinz (74. Kolheb), Bastian (86. Kilic), Masrour, Igunma, E. Herzog, Nutile, Sule, L. Weber, K. Weber, Torres (69. Tschmych).

Die SpVg. Laatzen hat zwar heute gegen den SV Ihme-Roloven II souverän 3:0 gewonnen – aber so richtig freuen konnte sich nach dem Sieg keiner. Der Grund: Severin Sawatzki verletzte sich in der 4. Minute schwer am Knie und musste ins Krankenhaus transportiert werden. „Nach ersten Untersuchungen sollen die Bänder wohl intakt sein. Wir hoffen, dass Severin bald wieder auf den Platz zurückkehren kann“, sagte SpVg-Trainer René Jopek nach dem Spiel. Kurz nach der Verletzung traf Tobias Fischer zum 1:0 (5.). Die weiteren Treffer erzielten Benjamin Prosenbauer (81.) und Benjamin Schliep (90.). „Der Sieg geht voll in Ordnung, der Gegner hatte nicht eine gefährliche Offensivaktion. Eigentlich hätte das Ergebnis noch höher ausfallen müssen“, sagte Jopek.

SpVg. Laatzen: Lieseberg, Mock, Kahl, Asensio-Hoyos (72. Ussatschij), Lehmann (75. Engelking), Fischer (58. Prosenbauer), Sa. Sawatzki (70. Schröder), Mäurer, D’onofrio, Se. Sawatzki (4. Schliep), Kiefer.

9:2 (6:1) gewonnen hat der Koldinger SV heute gegen den Tabellenletzten SG Kirchwehren/Lathwehren. Der KSV zeigte nach langer Zeit mal wieder eine hervorragende Leistung. „Man hat gesehen, dass heute einige Spieler wieder dabei waren, die zuletzt länger gefehlt haben“, sagte Co-Trainer Asad Ali nach dem Spiel. Jan Seidel (3), Noah Brünger (2), Nico Bauer, Marlon Rataj, Lennart Schröder und Raul Weber trafen für den Sieger. „Wir waren heute von Beginn an wach, und haben eine sehr gute Teamleistung gezeigt. Der Sieg ist auch in der Höhe absolut verdient“, sagte Ali.

Koldinger SV: Partawie, Pischel, Stüber, Bauer, Weber (83. Ali), Lucic, Petrovic, Brünger, Seidel (66. Aydogan), Rataj (75. Tragoutsis), Schröder.

Mit dem 2:1 (0:0)-Heimsieg über den bis dahin punktgleichen Mühlenberger SV ist die SpVg. Hüpede/Oerie dem Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, belegt vom SV Degersen, beträgt jetzt neun Punkte. Der Sieg war hochverdient, hätte laut SpVg-Trainer Willi Bergmann weitaus höher ausfallen müssen. Die Gäste kamen erst in der 85. Minute zu ihren ersten Torschuss und verkürzten in der 89. Minute mit einem Konter. Janne Hilliger (63.) und Mattes Brügmann (70.) per Handelfmeter hatten dafür die 2:0-Führung gesorgt. „Wir waren trotz unserer Personalnöte das ganze Spiel überlegen, haben leider wieder einmal zu viele Torchancen verballert“, hat Willi Bergmann beobachtet.

SpVg. Hüpede/Oerie: Hofmann, Weigel, Hargens, Kimpioka,L. Brügmann, Langner, Lohne, Hilliger, Cammert, Müller, M. Brügmann.

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