Sport

Fußball-Kreisliga: Der 26. Spieltag

SV Germania Grasdorf und SC Hemmingen-Westerfeld II setzen dicke Ausrufezeichen

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Tabellenführer SV Germania Grasdorf hat die schwierige Aufgabe beim Tabellendritten TSV Pattensen II souverän gemeistert, und verdient 4:1 (3:1) gewonnen. Überragender Akteur auf dem Platz war Ex-Profi Marcel Halstenberg, der mit drei Toren (11., 42., 78.) und der Torvorlage für Leutrim Ferizi (3.) glänzte. Das zwischenzeitliche 2:1 erzielte Nico Schünemann in der 18. Minute. TSV-Trainer Christof Rosenbaum sprach nach dem Spiel von einer verdienten Niederlage: „Bei einigen Spielern hat mir schon vor dem Spiel die Körpersprache nicht gefallen. Und die Art und Weise, wie wir dann gespielt haben, war auch nicht so wie in den Wochen zuvor. Das war schon enttäuschend.“ Germania-Trainer René Türk: „Wir haben heute ein geschlossene Mannschaftsleistung gebracht, in der Abwehr sowohl als auch im Angriff.“ In der Phase, in der der Gegner sein Tor schoss, habe die Germania etwas die Kontrolle verloren, aber das habe sich schnell wieder gegeben. „Wir haben dieses Spiel hochverdient gewonnen, obwohl der Gegner nicht schlecht gespielt hat.“

TSV Pattensen II: Krause, Görgen, Ebers, Kurzweil (20. Grupe), Kropp (43. Maetje), Grönig, Geisel (36. Büchner), Schünemann (63. Lepper), Öztürk (80. Türk), Westphal, Porodzinskyi.

SV Germania Grasdorf: Mutsch, Exeler, Voßmeyer (75. Jorasch), Ferizi (85. Türk), Merivaní (80. Lange), Krüger, Burmeister, Zvezda, Halstenberg, Kaminski (33. Paetzmann), Schmidt (85. Scheffen).

Der SC Hemmingen-Westerfeld II bleibt dem SV Germania Grasdorf dicht auf den Fersen, durch das heutige 4:0 (1:0) bei der SpVg. Laatzen stehen die SCer punktgleich mit den Grasdorfern auf dem zweiten Platz. Die Tore für den Sieger schossen Max Stade (31.,), Lennart Brinschwitz (55.), Fabian Pagel (76.) und Deniz Berk (83.). Laatzens Co-Trainer Cihan Sanli: „Die Niederlage geht schon in Ordnung, fällt aber meiner Meinung nach um ein oder zwei Tore zu hoch aus.“ „Ein hoch verdienter Sieg, auch in dieser Höhe“, kommentierte SC-Trainer Benny Weisschuh die 90 Spielminuten im Sportpark Auf der Dehne. „Der Gegner hatte praktisch keine Torchance, und wir waren effektiv, haben unsere Möglichkeiten gut genutzt.“

SpVg. Laatzen: Lieseberg, Engelking, Kahl, Hoyos, Schröder (70. Meister), Lehmann, Sa. Sawatzki, Lange (46. Hoppe), Mäurer, Schliep (65. Seemann), Prosenbauer.

SC Hemmingen-Westerfeld II: Brünger, Klein (71. Belokobylsiy), Stade, Pagel, Berk,  Bruns, Brandes, Stiller(61. Löwer), Brinschwitz, Brockmann, T. Brauer.

Beim Koldinger SV gab es heute ein neues altes Gesicht zu bestaunen: Marco Weber, langähriger Torjäger des KSV und Vereinsikone, saß heute erstmals als Cheftrainer auf der Trainerbank. Eigentlich sollte Weber erst am 1. Juli übernehmen, aber durch den vorzeitigen Rückzug von Petros Pappas und dem gleichzeitigen Rückzug von Weber’s aktuellem Team, TuSpo Jeinsen, hat Weber den Trainerposten nun schon zum 1. Mai übernommen. Die Premiere heute beim TSV Wennigsen ist dabei schief gegangen, der KSV verlor 1:3. Nach den Toren zum 0:1 (58.) und 0:2 (66.) gelang Antonio Petrovic der 1:2-Anschlusstreffer. Die Gäste machten mit dem 3:1 in der 90. Minuten den viel zitierten Deckel drauf. „Wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Heute haben wir gleich eine Reihe an richtig guten Chancen nicht genutzt. Vor allem in der ersten Hälfte hätten wir schon in Führung gehen müssen“, resümierte Weber sein erstes Spiel an der Seitenlinie für den Koldinger SV.

Koldinger SV: Partawie, Pischel, Stüber, Bauer, Weber, Lucic, Petrovic, Brünger (38. Seidel), Rataj, Schröder, Aydogan.

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