Fußball im Bezirk: Die Vorschau auf die Spiele am Wochenende
Hat Bezirksigist TSV Pattensen die 0:1-Niederlage bei Schwarz-Weiß Enzen verkraftet?
Foto:Reinhard Kroll
Nur noch sechs Punkte benötigt der SC Hemmingen-Westerfeld aus seinen restlichen fünf Saisonspielen, um damit als Staffelmeister der Landesliga in die Oberliga Niedersachsen aufzusteigen. Und das sogar nur unter der Voraussetzung, dass der neue Tabellenzweite STK Eilvese bei zehn Punkten Rückstand seine restlichen Partien gewinnen würde. Der neue „Vize“ ist auf Tabellenplatz zwei vorgerückt, weil der bisherige erste Verfolger der Hemminger, der SV Ramlingen/Ehlershausen, Mittwoch sein Nachholspiel bei der abstiegsbedrohten SSG Halvestorf/Herkendorf überraschend verloren hat – und mit 0:4 recht deutlich. Es war die dritte Niederlage in Folge der Kicker aus den Burgdorfer Ortsteilen, und damit für sie praktisch das Aus im Titelkampf. Mit dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide erwartet der SC Hemmingen-Westerfeld Sonntag den Tabellenachten an der Hohen Bünte. Gemessen am Tabellenstand gehen die SCer als unumstrittener Anwärter auf die drei Punkte in diese Partie. Doch der Blick auf das Hinspiel zeigt, dass die Aufgabe alles andere als ein Selbstläufer für den erklärten Favoriten werden könnte: Am 2. November setzten sich die SCer auf dem Waldsportplatz der TSVer durch das Tor von Yannick Kranz nur 1:0 durch – knapper geht es nicht. Was aus dieser Begegnung bei den SCer hängen geblieben ist? Mo Kordian aus dem Funktionsteam der SCer erinnert sich: „Das war hart umkämpft, für uns ein dickes Stück Arbeit. Allerdings hat sich das Aufgebot der TSVer inzwischen verändert, aber wir werden den Gegner nicht unterschätzen.“ Ersetzen müssen die Gastgeber weiterhin Finn Scharenberg, Denis Rosnowski und Luca Warnecke. Offen ist der Einsatz von Noah Herhaus. Alexander Druzhynin und Michael Gerlach werden vermutlich wieder dabei sein.
Wie verkraftet der TSV Pattensen die 0:1-Niederlage beim TuS Schwarz-Weiß Enzen? Nach dem Ergebnis am vergangenen Sonntag ist der Bezirksligist auf Platz drei in der Tabelle abgerutscht, und muss nun die restlichen Partien der Saison gewinnen, um am Ende noch in die Landesliga aufzusteigen. Sonntag kommt nun mit dem SC Rinteln eine Mannschaft, die im unteren Tabellendrittel angesiedelt ist, und den Klassenerhalt noch nicht gänzlich unter Dach und Fach hat. „Wir konzentrieren uns jetzt nur noch auf uns. Es gab nach dem 0:1 ein paar klare Worte an die Mannschaft. Jetzt gehen wir mit aller Kraft an die kommenden Aufgaben heran. Bei allem Respekt dem Gegner gegenüber: Wir müssen das Spiel ohne Wenn und Aber gewinnen“, sagt TSV-Trainer Björn Weihmann. Personell haben die Blau-Weißen keine Probleme, können in Bestbesetzung auflaufen. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns. Ich habe jetzt die Qual der Wahl, was die Aufstellung angeht. Es könnte die eine oder andere Veränderung geben“, sagt Weihmann.
Die SV Arnum hat noch vier Spiele in dieser Saison vor sich, und kann die letzten vier Wochen entspannt angehen. Sonntag kommt mit dem TuS Schwarz-Weiß Enzen ein Gegner nach Arnum, der am vergangenen Sonntag mit dem 1:0-Sieg gegen Tabellenführer TSV Pattensen aufhorchen ließ. SVA-Trainer Maxi Abels hatte schon vor Wochen angekündigt, in den ausbleibenden Spielen in Sachen Formation etwas zu rotieren. Das wird auch am Sonntag höchstwahrscheinlich der Fall sein. „Wir spielen zu Hause, und wollen unseren Zuschauern etwas bieten. Deshalb wollen wir Vollgas geben und gewinnen“, sagt Abels.
