Fritz Willig: „Jonas Boldt ist eine gute Wahl“
Ehemaliger Präsident von Hannover 96 steht Rede und Antwort
Foto:Reinhard Kroll
Her Willig, zunächst gratulieren wir Ihnen zu Ihrer Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Laatzen. Wir erlauben uns die Frage, warum die Ehrung auf Ihren Wunsch hin im Rahmen der Ratssitzung vorgenommen wurde und nicht bei einem besonderen Empfang.
Fritz Willig: Ich wollte mich persönlich bei denen bedanken, die mich zum Ehrenbürger der Stadt Laatzen gemacht haben, und diese sollten ihren neuen Ehrenbürger und seine politische Richtung kennenlernen. Diese Ratssitzung hat mir gezeigt, dass Laatzen einen funktionierenden Stadtrat sowie eine funktionierende Verwaltung mit einem parteilosen, fachkundigen Bürgermeister – der zudem auch Chinesisch, eine wichtige Sprache der Weltwirtschaft, spricht – hat.
Herr Willig, wie können wir die Parallele und den Übergang zum Fußball finden?
Fritz Willig: Ausgedrückt zur Saison 2025/2026 ist Laatzen mehr SC Paderborn als VfL Wolfsburg. Also intakt und auf einem guten Weg.
Kommen wir zu Hannover 96. Was sagen Sie zu Jonas Boldt, dem neuen Geschäftsführer Sport bei Hannover 96?
Fritz Willig: Jonas Boldt ist eine gute Wahl, er ist gut vernetzt und hat sofort klargestellt, dass es mit Trainer Christian Titz und Sportdirektor Ralf Becker weitergeht. Hannover 96 verfügt über eine intakte sportliche Leitung, über ein gutes Trainerteam und mit einigen Ergänzungen über eine spielstarke Mannschaft, die mit Hilfe der erstklassigen Fans eine gute Saison 2026/2027 spielen kann. Ich jedenfalls drücke weiter die Daumen und wünsche, dass alle bei Hannover 96 zusammenhalten, damit mit dem erforderlichen Glück der Aufstieg in die Bundesliga geschafft wird. Die „Drei Musketiere“ nach dem Roman von Alexandre Dumas – Boldt, Becker und Titz – sollten gemeinsam mit den erstklassigen Fans und dem intakten Team den Aufstieg möglich machen.
Herr Willig, vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.
