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Verbrauchertipps
Mittwoch, 23.11.16 - 11:49 Uhr

Erste Hilfe - Gezieltes Handeln kann Leben retten

Der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik bietet auf seinem Ratgeberportal autounfall.net ein kostenloses eBook zum Thema Erste Hilfe.

REGION. 

In Deutschland beträgt die Zahl der Verkehrsunfälle pro Jahr knapp 2,5 Millionen. Immer mehr Menschen werden dabei verletzt und sind auf die Hilfe des Ersthelfers angewiesen. Da jeder zum Helfen verpflichtet ist, sollten Erste-Hilfe-Maßnahmen jederzeit bekannt sein. Im Ernstfall kann das richtige Verhalten in einer Unfallsituation Leben retten. Doch auch bei der Ersten Hilfe, gibt es einige Sonderfälle zu beachten. Deshalb hat der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik ein kostenloses eBook zum Thema Erste Hilfe erstellt, mit dem sich potentielle Ersthelfer auf den Ernstfall vorbereiten können.

 

Nachdem alle Maßnahmen zur Sicherung des Verletzten getroffen sind, sollte mit der Ersten Hilfe begonnen werden. Dabei ist unter anderem zu beachten, ob der Verletzte offene oder sogar stark blutende Wunden davongetragen hat. Ist das der Fall, sollten diese schnellstmöglich gestoppt werden. Da jeder Kfz-Fahrer gesetzlich dazu verpflichtet ist, einen Verbandskasten mitzuführen, kann die Blutung durch einen Druckverband behoben werden. Um die Wunde abzudecken, sollten Sie eine Wundauflage verwenden, um welche ein Teil des Verbandes gewickelt wird. Vorab muss die Wunde desinfiziert werden, um spätere Infektionen zu vermeiden.

 

Im nächsten Schritt wird ein Druckpolster benötigt. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen zusammengerollten Verband handeln, welcher anschließend wieder fixiert werden muss. Zum eigenen Schutz sollten Sie bei der Versorgung medizinische Handschuhe tragen und die Wunde nicht berühren. Um den Blutverlust zu reduzieren, können die verbundenen Gliedmaßen des Verletzten hochgelegt werden, insofern keine Knochenbrüche zu erkennen sind. Ist das doch der Fall, sollte der Patient so wenig wie möglich bewegt werden. Decken Sie die Wunden lediglich mit einer Wundauflage ab.

 

Ein weiterer Sonderfall kommt gerade bei Autounfällen häufig vor - Personen sind im Auto eingeklemmt. In diesem Fall sollte die Situation genau abgeschätzt werden. Der Verletzte darf nur aus dem Auto gerettet werden, wenn zum Beispiel die Gefahr eines Brandes besteht oder keine Atmung mehr vorhanden ist. In weniger gefährlichen Situationen ist es ratsam, auf die Rettungskräfte zu warten, um den Betroffenen nicht noch schwerer zu verletzen. Ähnliches gilt, wenn das Fahrzeug schon in Flammen steht. Hierbei sollte das eigene Leben nicht in Gefahr gebracht werden. Es ist lediglich möglich, das Feuer mit Hilfe eines Feuerlöschers zu beheben, soweit das möglich ist.

 

Diese Tipps sind aber nicht in jeder Situation anwendbar. So gilt zum Beispiel der Leitspruch "Kinder sind kleine Erwachsene" beim Thema Erste Hilfe nicht. Zwar sind die Organe grundsätzlich an derselben Stelle, dennoch müssen unter anderem bei der Wiederbelebung einige Besonderheiten beachtet werden. So drückt der Helfer bei einem Säugling nur mit einem Zeige-und Mittelfinger auf den Brustkorb des Säuglings. Bei einem Kind reicht zur Ausübung der Herzdruckmassage der Ballen einer Hand. Zum Erlernen weiterer Besonderheiten bei der Ersten Hilfe bei Kindern, gibt es spezielle Kurse. Experten empfehlen, diese regelmäßig zu besuchen.

 

Das kostenlose eBook können Sie hier herunterladen. Desweiteren finden Sie im eBook interessante Interviews sowie grafische Hilfestellungen bei der stabilen Seitenlage und der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Das Ratgeberportal autounfall.net bietet außerdem alles Wissenswertes zum Thema Fahrradunfall, Wildunfall, LKW- Unfall und vielen weiteren Themen.

 

Der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik (VBFV) e.V. wurde im März 2014 vom Anwalt Mathias Voigt gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht Fragen und Unklarheiten aus dem Verkehrsrecht zu beantworten und zu beseitigen. Hierfür veröffentlicht der VBFV Rechtsbeiträge zum Verkehrsrecht auf den Portalen bussgeldkatalog.org, bussgeldrechner.org, flensburgpunkte.net und autounfall.net. Übergeordnetes Ziel ist es, umfassende Informationsportale zu schaffen, auf denen sich interessierte Bürger über sämtliche Aspekte des Verkehrsrechts in Deutschland informieren können. Zudem wird ein deutschlandweites Fachanwaltsverzeichnis zum Verkehrsrecht aufgebaut und gepflegt.

 

Hier geht es direkt zum Ratgeber: http://www.autounfall.net/ebook-erste-hilfe.pdf

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