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Sport
Dienstag, 21.05.19 - 10:16 Uhr

Leichtathletik: Feine Erfolge für die FSV Sarstedt

Jana Schlüsche für deutsche Meisterschaft qualifiziert

Kathrin Froböse, Manfred Gröger und Anja Thorausch (von links) erzielen bei der Bezirksmeisterschaft feiner Ergebnisse für die FSV Sarstedt.

SARSTEDT. 

Jana Schlüsche (U20) aus der FSV Sarstedt hatte sich für ihren Saisoneinstand in die Freiluftsaison das DSC-Jugendmeeting in Dresden ausgesucht, da dort über die 800m ein schnelles Teilnehmerfeld gemeldet war. In einem gemischten Rennen mit Athletinnen der Altersklassen U18 und U20 ging es gleich zu Beginn schnell los. Jana Schlüsche konnte sich in einem Führungstrio gut an die ersten beiden Läuferinnen dranhängen und deren Tempo mitgehen. In der zweiten Runde war die 19jährige Schülerin von den beiden anderen Läuferinnen so auf der Innenbahn eingekesselt, so dass sie keine Möglichkeit hatte, außen an der Führenden vorbeizukommen. Am Ende blieb die Uhr bei 2:14,94 Minuten stehen und Jana Schlüsche konnte sich über den 2.  Platz freuen, da die zweite Läuferin noch der Altersklasse U18 angehört. Zugleich konnte sie mit dieser Zeit auch die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften (U20) abhaken und ihren Vereinsrekord verbessern. Am folgenden Wochenende steht ihr erster Start im Ausland an. Zusammen mit ihrem Landestrainer Jörg Voigt fährt Jana Schlüsche zu ein Meeting nach Belgien, wo sie sich ebenfalls noch mal ein sehr schnelles Rennen erhoffen.

 

Im Erika-Fisch-Stadion in Hannover fanden die Bezirksmeisterschaften in den Einzeldisziplinen statt. Die drei Senioren Anja Thorausch (W40), Kathrin Froböse (W30) und Manfred Gröger (M60) gingen für die FSV Sarstedt an den Start. Zu Beginn der Titelkämpfe stand für die beiden Frauen der Hammerwurf auf dem Zeitplan. Anja Thorausch legte die beim Einwerfen entstandenen Unsicherheiten schnell ab - sie hatte mehrere ungültige Probewürfe - und steigerte sich von Versuch zu Versuch. Im fünften Durchgang erzielte sie dann die Siegweite von 30,98 m und sicherte sich damit den ersten Titel für die FSV in der Altersklasse W40. Auch Kathrin Froböse nahm das schwer zu kontrollierende Wurfgerät in die Hand. Da sie in dieser Disziplin noch Neuling ist, erhoffte sie sich eine Weite von mehr als 20 m. Nach einer Serie von Weiten knapp unter dieser Marke, schaffte sie im letzten Versuch dann doch noch die ersehnten 20 m. Mit einem Endergebnis von 20,01 m schloss sie die Disziplin als Zweite in ihrer Altersklasse ab. Nach einer längeren Wartezeit betraten die beiden Athletinnen schließlich erneut den Wurfring, diesmal allerdings mit dem Diskus. In ihrer Paradedisziplin platzierte Anja Thorausch die ersten vier Würfe um die 36 m-Marke herum und setzte sich damit vorzeitig an die Spitze. Der fünfte Versuch sollte ihr, wie bereits beim Hammerwurf, die Siegweite bringen. Sie schleuderte den Diskus auf 38,30 m und erzielte damit den zweiten Bezirksmeistertitel. Kathrin Froböse freute sich in der gleichen Disziplin über gute 23,40 m und Platz drei in der Wertung. Am frühen Abend begann nach einem langen Wettkampftag der Kugelstoßwettbewerb für die beiden Werferinnen aus Sarstedt. Nach einem ungültigen ersten Versuch setzte Anja Thorausch sich im zweiten Stoß mit einer Weite von 10,51 m deutlich von ihren Mitstreiterinnen ab. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ersichtlich, dass diese Weite zum Sieg reichen würde. Allerdings hatte sich die Athletin die 11 m Marke als Ziel gesetzt, welche sie im vierten Versuch übertraf. Mit satten 11,20 m sicherte sie sich den dritten Titel und beendete zufrieden den Wettkampf. Kathrin Froböse hatte mit der 4 kg-Kugel an diesem Tag ein paar Schwierigkeiten. Unzufrieden mit ihrer Technik erkämpfte sie sich dennoch eine gute Weite von 8,02 m und damit Platz vier in der Wertung.  Manfred Gröger startete erst am frühen Nachmittag in den Wettkampf. Auf seinem Plan stand zuerst das Kugelstoßen. Er war zuversichtlich sich im vorderen Feld zu platzieren, was auch der Fall war. Der Wurf-Routinier stieß die 5 kg Kugel in vier von sechs Versuchen deutlich über die 9 m-Marke. Mit einer Bestweite von 9,70 m (Platz vier) beendete er zufrieden den Wettbewerb. Nach einer kleinen Verschnaufpause durfte Manfred Gröger nun sein Lieblings-Wurfgerät in die Hand nehmen - den Diskus. Den Sprung aufs Treppchen gelang ihm im dritten Versuch. Mit der erzielten Weite von 34,12m sicherte er sich den 3. Platz.

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