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Region Hannover
Mittwoch, 20.05.20 - 15:31 Uhr

Coronavirus: Die aktuellen Zahlen in der Region Hannover

REGION. 

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2186 Menschen (gestern: 2180) registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 1919 Personen als genesen aufgeführt. 100 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,8 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 167 Menschen in der Region infiziert.

 

Zahl der gegenwärtig Infizierten, verteilt nach Kommunen (Zahl in Klammern: Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch):

 

Barsinghausen: 3 (35) Fälle

Burgdorf: 2 (55) Fälle

Burgwedel: 1 (42) Fälle

Garbsen: 9 (119) Fälle

Gehrden: 0 (18) Fälle

Hemmingen: 3 (40) Fälle

Isernhagen: 1 (40) Fälle

Laatzen: 28 (120) Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 78 (1168) Fälle

Langenhagen: 5 (85) Fälle

Lehrte: 5 (67) Fälle

Neustadt: 5 (39) Fälle

Pattensen: 2 (22) Fälle

Ronnenberg: 5 (54) Fälle

Seelze: 9 (59) Fälle

Sehnde: 2 (38) Fälle

Springe: 3 (61) Fälle

Uetze: 1 (28) Fälle

Wedemark: 1 (34) Fälle

Wennigsen: 0 (22) Fälle

Wunstorf: 4 (40) Fälle

keine Angaben: -

 

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

 

0 bis 9 Jahre: 44 Fälle

10 bis 19 Jahre: 83 Fälle

20 bis 29 Jahre: 338 Fälle

30 bis 39 Jahre: 339 Fälle

40 bis 49 Jahre: 354 Fälle

50 bis 59 Jahre: 422 Fälle

60 bis 69 Jahre: 204 Fälle

70 bis 79 Jahre: 151 Fälle

Über 80 Jahre: 251 Fälle

keine Angabe: -

 

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 97 Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 24 befinden sich davon auf der Intensivstation.

 

Seit einiger Zeit steigt die Zahl der Internet-Anbieter, die Corona-Antikörpertests zu unterschiedlichen Preisen verkaufen und Aufklärung versprechen. Doch: Antikörpertest ist nicht gleich Antikörpertest. "Es kursieren derzeit drei Arten von Antikörpertests mit völlig unterschiedlicher Aussagekraft", warnt Axel Herbst vom Gesundheitsamt der Region Hannover. "Es gibt aktuell nur ein Testverfahren, das Antikörper einer durchgemachten Covid-19-Erkrankung mit einer fast 100-prozentigen Sicherheit nachweist und damit Auskunft über eine mögliche Immunität gibt. Dieser Test reagiert aber frühestens zehn bis 14 Tage nach der Infektion, weil er späte Antikörper nachweist", erklärt Herbst.

 

Ein anderes Testverfahren zeigt ausschließlich akute Covid-19-Infektionen, also frühe Antikörper, an, das aber bereits ab etwa zehn Tage nach einer durchgemachten Infektion schon nicht mehr aussagekräftig ist. Ein weiterer Test, der auf dem Markt ist, weist zwar auch spät gebildete Antikörper nach, gibt aber nur Auskunft darüber, ob eine Infektion durchgemacht wurde, nicht aber, ob es sich speziell um die Covid-19-Krankheit handelt.

 

"Wer also wissen möchte, ob er die Covid-19-Infektion schon durchgemacht hat, dem empfehlen wir dringend, sich an eine Hausarztpraxis zu wenden und direkt nach dem Test zu fragen, der späte Antikörper der Covid-19-Infektion nachweist und Aufschluss über eine Immunität gibt", so Herbst. "Von Angeboten im Internet, die nicht näher beschreiben, um welche Art von Test es sich handelt, raten wir ab." Die Kosten zahlen die Nutzerinnen und Nutzer selbst, die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Antikörpertests derzeit nicht.

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