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Montag, 01.03.21 - 16:52 Uhr

Wie man innerhalb eines Jahres zum professionellen Pokerspieler wird

REGION. 

Wer Poker liebt und mehr aus seiner Begeisterung für das traditionsreiche Kartenspiel machen möchte, stellt sich oftmals drei Fragen:

  • Sollte ich Poker Profi werden?
  • Wie kann ich zum professionellen Pokerspieler werden?
  • Ist es überhaupt möglich, davon zu leben?

Durch den Boom von Online Poker entstand für viele Spieler dieser neue Traum, der es ermöglichte, das Hobby von zu Hause aus auszuüben und im Idealfall sogar zum Beruf zu machen. Doch wer seinen Lebensunterhalt mit Poker verdienen möchte, muss einiges investieren.

 

Poker Profis: Es ist nicht nur Spaß und Spiel

Selbst einige der besten Profis erreichen ihr Ziel, Poker-Millionär zu werden, nicht. Dennoch ist es durchaus möglich, vom Pokern zu leben. Dabei spielt es keine Rolle, ob für die ersten Versuche Opens external link in new window30 Freispiele ohne Einzahlung genutzt werden oder in einem der Online Casinos oder Pokerräume eine Einzahlung vorgenommen wird – wer die richtige Unterstützung hat, kann Poker Profi werden und seinen Traum verwirklichen.

 

Als Erstes muss man wissen, was man als Spieler mitbringen muss, wenn man professionell pokern möchte. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass das Leben eines Profispielers nicht nur aus Spaß und Spiel besteht. Durch die Live-Übertragungen von großen Turnieren und Online Streams wird der Lebensstil der bekannten Spieler glorifiziert, doch die Wahrheit ist, dass das Leben als Poker Profi sehr anstrengend ist.

 

"It’s a hard way to make an easy living", zu deutsch "Es ist hart, seinen Lebensunterhalt auf einfachem Weg zu verdienen." - Ein bekannter Spruch, der hier wie kaum anderswo zutrifft.

 

Bevor es zum spannenden Teil geht, noch ein Wort der Warnung: Es gibt keinen Zweifel, dass Poker süchtig machen kann. Wer auf professioneller Ebene spielt, dem kann es leicht passieren, dass er zu viel Zeit in das Spiel investiert, so dass andere Lebensbereiche wie Beziehung, Gesundheit und Vermögensstand darunter leiden.

 

Mentale Stärke – Profis sind psychisch belastbar

Wer glaubt, dass die besten Pokerspieler der Welt keine Pechsträhnen haben, der irrt. Doch erfahrene Spieler wissen, wie sie mit schwachen Phasen umgehen müssen. Genau dadurch unterscheidet sich ein Profi vom Hobbyspieler.

 

Wer Opens external link in new windowzum professionellen Pokerspieler werden möchte, muss psychisch belastbar zu sein. Oft wird dieses Thema in Ratgebern nicht angesprochen. Größtenteils geht es dort nur um erfolgreiche Strategien, Tipps für eine gesunde Lebensweise und die richtige Verwaltung von Spielerkonten. Sicherlich ist all dies von großer Bedeutung, wenn es darum geht, zum Profispieler zu werden, doch es gibt einen noch größeren Faktor: die Erkenntnis, ob man die richtigen Qualitäten aufweist, um letztendlich zum Profi zu werden. Denn längst nicht jeder hat das Zeug, dieses Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu führen.

 

Wenn die entsprechenden Qualitäten noch nicht vorhanden sind, sollten sie unbedingt zuerst entwickelt werden. Eventuell ist bereits eine gute Pokerstrategie vorhanden, doch es passiert immer wieder, das Gefühle die Oberhand gewinnen? Wie wird auf Pechsträhnen reagiert? Was passiert, wenn es zum Verlust von Guthaben kommt, das zuvor hart erkämpft wurde?

 

Ein Poker Profi bleibt in solchen Situationen gefasst, ruhig und konzentriert. Er wird nicht dazu neigen, höhere Einsätze vorzunehmen, um zu versuchen, seine Verluste zurückzuholen. Ein erfahrener Spieler weiß, dass in einer solchen Situation oft falsche Entscheidungen getroffen werden, die dazu führen, dass noch mehr Geld verloren geht.

 

Es ist also die mentale Einstellung, die einen erfolgreichen Profispieler ausmacht. Sie weisen daher folgende Eigenschaften in ihrer Persönlichkeit auf:

  • Disziplin
  • Geduld
  • Konzentration
  • Aufmerksamkeit
  • Gefühlskontrolle

Dagegen können folgende Merkmale einer erfolgreichen Pokerkarriere im Weg stehen:

  • Reizbarkeit
  • Unaufmerksamkeit / Unkonzentriertheit
  • Emotionale Instabilität
  • Ergebnisorientiertes Denken
  • Als Problemspieler gelten
  • Ein Spieler sein, der auf das schnelle Geld aus ist

Emotionen dürfen niemals die Kontrolle übernehmen

Wer der Ansicht ist, dass eine der letztgenannten Eigenschaften auf ihn zutrifft, sobald er mit dem Pokerspiel beginnt, sollte daran arbeiten, seine Opens external link in new windowEmotionen in den Griff zu bekommen. Dafür ist jedoch viel Disziplin nötig.

 

Erst wenn Sie emotional stabil sind, wird sich eine Lernkurve zeigen, bei der es möglich ist, Strategien und Tipps für ein erfolgreiches Spiel zu entdecken. Wichtig ist jedoch in erster Linie, dass Sie stets eine positive Haltung bewahren, denn sie gilt als wichtigster Faktor, wenn es um den langfristigen Erfolg geht.

 

Unter den Pokerspielern ist "Tilt", bei dem es sich um ein aggressives und unkonzentriertes Spielverhalten handelt, sehr bekannt. Es ist ein klares Anzeichen für emotionale Instabilität. In dem Moment ist der Spieler nicht in der Lage, rational zu handeln und trifft Entscheidungen, die nicht optimal sind, um die Pokerrunde zu gewinnen. Das resultiert häufig darin, dass eine gute Hand, die eigentlich hoher Favorit ist, im Laufe der Runde doch noch verloren geht.

 

Dieses Spielverhalten ist bei Amateuren häufiger zu bemerken, kommt bisweilen aber selbst bei Profis vor. Ein "Tilt" kann für Letztere besonders dann gefährlich sein, wenn mit Geld gespielt wird, mit dem das Jahreseinkommen finanziert werden soll. Genau das zeigt auf, dass beim Poker eine vernünftige und gefasste Denkweise sowie eine positive Haltung die wichtigsten Faktoren sind, wenn man eine erfolgreiche Pokerkarriere anstrebt.

 

Wer vom Amateur in die Profiliga aufsteigen will, muss außerdem sicherstellen, dass seine Fähigkeiten und Mittel entsprechend umfangreich sind. So können ein ausreichendes Spielguthaben und das Wissen um Gewinnstatistiken möglichen Verlusten entgegenwirken und diese ausgleichen.

 

Zum Poker Profi werden – stets die besten Partien finden

Jeder Pokerspieler, der den Wunsch hegt, Profi zu werden und so für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, muss fortwährend abwägen, welche Partien für seine eigenen Fähigkeiten die höchsten Gewinnchancen versprechen. Das bedeutet, dass man als Spieler ständig variieren muss. So gibt es Profis, die einen Fehler begehen: Sie bleiben in einer Partie stecken, in der sie bereits gewonnen haben.

 

Doch wie so vieles im Leben verändert sich auch die Pokerlandschaft ständig. Partien, die früher eventuell leicht verdientes Geld versprachen, sind heute kaum noch zu gewinnen, zumindest in vielen Fällen.

 

Letztendlich gilt es, von den Großen zu lernen. Es gibt in der Geschichte des Pokers eine Vielzahl namhafter Spieler und Experten. Deren gebündeltes Wissen wartet nur darauf, von angehenden Profis studiert zu werden. Am besten ist es, Bücher zu lesen, sich Videos anzusehen und so Unterricht zu nehmen. Wer sich von erfolgreichen Pokergrößen inspirieren lässt, wird sehen, dass auch er es schaffen kann.

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