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Pattensen
Donnerstag, 18.03.21 - 17:30 Uhr

Projekt MakerSpace schreitet voran

Am 30. April soll offizielle Eröffung an der KGS sein

Ralf Lürig (links im Bild), beratender Lehrer der IGS Hannover-Mühlenberg, und Projektleiter Stefan Lampen präsentieren Möglichkeiten im MakerSpace der Ernst-Reuter-Schule.

Das Projekt MakerSpace der Ernst Reuter-Schule in Pattensen schreitet voran, am 30. April soll es seiner Bestimmung übergeben werden. Heute wurde ein Zwischenstand der Presse vorgestellt.

PATTENSEN. 

MakerSpaces sind wie berichtet Orte des gemeinsamen Lernens und Arbeitens, an denen Menschen an Projekten arbeiten und auch etwas erstellen - an der Ernst-Reuter-Schule soll dies ein Lernort werden, an dem die gesamte Schulgemeinschaft Anteil haben soll. Das Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Pattensen und der Schule wird neben KGS-Lehrkräften auch durch Elternteile und seitens der Stadt von Wirtschaftsförderer Arne Schütt betreut. Kooperationspartner für das Projekt sind die Leibniz School of Education der Uni Hannover, die Firma JRS Prozesstechnik sowie das Social Innovation Center der Region Hannover und die IGS Mühlenberg. Das Projekt kostet 125 000 Euro, davon übernimmt das Land Niedersachsen 75 000 Euro, der verbleibende Betrag wird aus dem Schulbudget beglichen, überdies der Arbeitskraftanteil der Stadt darin berücksichtigt. "Finanziell ist aktuell noch viel Luft nach oben", sagt Arne Schütt. Deshalb sei es möglich, noch weitere technische Geräte anzuschaffen.

 

 

 

Wer den etwa 100 Quadratmeter großen Raum betritt, den fällt sofort auf, worum es sich hier dreht: Nähmaschinen, 3D-Drucker, Heißdrahtschneider, Tischkreissäge, Laser Cutter, T-Shirtpresse, Metall- sowie Holz verarbeitende Maschinen, Bohrer, Sägen und vieles mehr prägen diesen Raum. "Das ist aber nicht nur für unsere Schule gedacht", sagt Schulleiterin Mirjam Gerull. Kooperationen mit Betrieben werden angestrebt, zwei Pattenser Unternehmen haben bereits ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit gezeigt. "Auszubildende dieser Betriebe können hier bei uns mitmachen", betont die Schulleiterin. Weitere Betriebe seien willkommen.

 

 

Die Schulklassen neun bis elf sollen im MakerSpace starten, sobald der Schulbesuch wieder gestattet sein wird. "Die jüngeren Jahrgänge werden durch Arbeitsgemeinschaften und Projekte herangeführt", sagte Mirjam Gerull.

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