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Donnerstag, 10.03.22 - 16:02 Uhr

CBD Produkte: Legal in Deutschland? Was es beim Kauf zu beachten gibt

REGION. 

CBD-Produkte erfreuen sich weltweit zunehmender Beliebtheit, da die Menschen die Vorteile dieser natürlichen Substanz entdecken. CBD wird aus Cannabispflanzen gewonnen, hat aber nicht die psychoaktiven Wirkungen wie THC. Das macht es zu einer sicheren und legalen Alternative zu medizinischem Marihuana. Allerdings herrscht in den verschiedenen Ländern eine gewisse Verwirrung über die Legalität von CBD. In diesem Artikel werden wir die CBD-Gesetzgebung in Deutschland untersuchen.

 

Unterschied zwischen CBD und Marihuana

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Anbieter, bei denen man unter anderem problemlos das beste CBD-Gras online kaufen kann. Bezüglich der Legalität ist es allerdings wichtig, den Unterschied zwischen CBD-Produkten, und Marihuana zu kennen. Marihuana und CBD werden nämlich beide aus der Cannabispflanze gewonnen, aber sie haben unterschiedliche Verwendungszwecke. Marihuana wird wegen seiner psychoaktiven Eigenschaften verwendet, während CBD ausschließlich wegen seiner medizinischen Eigenschaften eingesetzt wird. Marihuana enthält THC, das für das "High"-Gefühl verantwortlich ist, das die Konsumenten erleben. CBD enthält kein THC und erzeugt keinen Rausch.

 

Legalität hängt von THC-Gehalt ab

In Deutschland sind CBD-Produkte legal, solange sie nicht mehr als 0,02 % THC enthalten. In den Nachbarländern sind die Regelungen dagegen ein bisschen lockerer, in Österreich dürfen CBD-Produkte beispielsweise 0,3%, und in der Schweiz sogar 1% THC enthalten. In Deutschland gibt es ein paar Ausnahmen von dieser Regel. Zum Beispiel dürfen Patienten mit medizinischem Marihuana Cannabisprodukte mit bis zu 0,11 % THC besitzen und verwenden. Diese Produkte müssen jedoch von einem Arzt verschrieben werden und können nur in Apotheken erworben werden.

 

CBD-Produkte dagegen können rezeptfrei auch über das Internet erworben werden. Auch der Europäische Gerichtshof hat CBD nicht als Betäubungsmittel eingestuft, womit es sich auch hier stark vom anderen, psychoaktiven Bestandteil der Hanfpflanze unterscheidet. Ein weiterer, legaler Auszug aus der Cannabis-Pflanze ist Hanföl, welches seit längerer Zeit gerne in der Küche angewendet wird. Auch dieses erfreut sich großer Beliebtheit, hat jedoch keine therapeutischen Eigenschaften.

 

Anwendung von CBD-Produkten

CBD ist von der Weltgesundheitsorganisation als sicheres Mittel eingestuft worden. Es wird zur Behandlung vieler verschiedener Beschwerden verwendet. So soll es beispielsweise gegen chronische Schmerzen, Angstzustände, Schlaflosigkeit und weitere psychische Beschwerden helfen können. Während es erste kleinere Studien zur medizinischen Wirksamkeit gibt, stehen größere Studien aktuell noch aus.

 

Es gibt viele verschiedene Arten von CBD-Produkten, die heute auf dem Markt erhältlich sind. Sie können CBD-Öle, Kapseln, Esswaren, CBD-Gras und mehr finden. CBD-Öle können beispielsweise oral eingenommen oder Speisen und Getränken zugesetzt werden. Kapseln sind eine bequeme Möglichkeit, CBD einzunehmen, wenn Sie den Geschmack von Öl nicht mögen. Man kann die Substanz aber auch beispielsweise gegen Sonnenbrand oder andere Hautprobleme auf die Haut auftragen.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die CBD-Gesetzgebung von Land zu Land unterschiedlich ist, in Deutschland sind Produkte, die weniger als 0,2 % THC enthalten jedoch kein Problem.

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