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Donnerstag, 09.05.24 - 09:59 Uhr

Fußball: Die Spiele von Mittwochabend

1. FC Sarstedt sorgt für Überraschung

Es geht hoch her im Strafraum des Landesligisten VfR Evesen: Gabriel Khalaf (Nummer (27) und Hemmingens SCer Christoph Schultz wollen den Ball. Die SCer schlagen den Gast aus dem Schaumburger Land 3:0.R. Kroll

Praktisch ist der 1. FC Sarstedt aus der Landesliga abgestiegen, aber das 3:3 gestern im Hildesheimer Kreisderby gegen den SV Bavenstedt ist durchaus als Lebenszeichen zu verstehen.

REGION. 

Das ist eine faustdicke Überraschung: Landesligist 1. FC Sarstedt, praktisch in die Bezirksliga abgestiegen, rang dem favorisierten SV Bavenstedt das 3:3 (1:2) ab, machte dabei den 1:3-Rückstand wett. Das 0:1 (7.) glich Aswin Gimber (21.) aus, danach trafen zweimal die Bavenstedter (34. und 65.), aber die FCer stecken nicht auf, Jonas Jürgens (72.) und Christian Schäfer (80.) sorgten mit ihren Treffern für das Endergebnis. "Unsere Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert", sagt Dennis Reimann aus dem Trainerstab der FCer. "Sie ist nach den beiden Rückständen wieder ins Spiel gekommen, hat sich nicht unterkriegen lassen." Es sei leidenschaftlich verteidigt worden, der Punkt allemal verdient.

 

1. FC Sarstedt: Schmedt, Grete, Park (86. Flemmer), Türschen, Reuter, Schröder, Schrader (84. Agbodo), Jürgens, Hoballah (63. Müller von Blumencron), Gimber, C. Schäfer.

 

Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage ist gelungen: der SC Hemmingen-Westerfeld hat gegen den VfR Evesen 3:0 (0:0) gewonnen. Christopher Schultz ebnete den Weg zum sieg mit seinem Treffer zum 1:0 in der 60. Minute. Karim Kholladi (68.) und Michael Gerlach (90.) schossen den klaren 3:0-Sieg heraus. "Der Sieg ist verdient. Wir haben keine größere Chance zugelassen und selbst acht gute Möglichkeiten herausgespielt. Das war insgesamt in Ordnung", sagte Co-Trainer Mo Kordian.

 

SC Hemmingen-Westerfeld: Ndiaye, Kyparissis (70. Hansow), Grage, Rosnowski, Smak (58. Brauer), Udovicic (81. Tawahen), Schultz (76. Gerlach), Kholladi, Romancenko, Druzhinin (62. Warnecke), Herhaus.

 

Was war das denn? Landesligist TSV Pattensen ist beim abgeschlagenen Tabellenletzten FC Sulingen 1:3 (0:1) unter die Räder gekommen, sorgte damit für eine faustdicke Überraschung. Nach 19 Spielminuten schossen die Gastgeber das 1:0, legten in der 56. Spielminute nach und nur vier Minuten später trafen sie zum 3:0. Das Anschlusstor von Darius Marotzke (66.) brachte nur noch Ergebniskosmetik. "Die Mannschaft hat sich nach dem Spiel entschuldigt", sagt Oliver Bock aus dem Trainerstab der TSVer. Er hat zusammen mit Dirk Marotzke den erkrankten Cheftrainer Sebastian Franz vertreten. Die Gäste sind nach der langen Anfahrt nicht ins Spiel gekommen, ein Fehler im Spielaufbau brachte das erste Tor für die FCer, und auch im zweiten Spielabschnitt, nun lief es für den TSV Pattensen etwas besser, führten Fehler zu den weiteren Gegentoren. "Der Gegner hat sich immer wieder ins Spiel gekämpft", hat Oliver Bock beobachtet. "Und der FC-Torwart hat einen zweiten Gegentreffer verhindert."

 

TSV Pattensen: Pretzsch, Dempwolf, Marotzke, Buchmann, Wauker, Samow, Wagner, Hertel, König, Pohl, Von der Ah.

 

3:2 (10) gegen den Tabellenzweiten FC Springe gewonnen: Kreisligist SC Hemmingen-Westerfeld II hat ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In diesem sehr intensiven und kampfbetonten Spiel legte Deniz Berk (42.) das 1:0 vor, nach dem 1:1 (53.) trafen Ian Kluw (65.) und Deniz Berk (71.) zum 3:1, ehe der Gast verkürzte (78.). Die Springer mussten von der 42. Spielminute an mit einem Mann weniger auskommen, ein FCer sah Rot. SC-Trainer Benny Weisschuh war jedenfalls mit Leistung und Ergebnis hoch zufrieden. "Da war viel Leidenschaft und Kampfmoral im Spiel. Ein großes Kompliment an unsere Mannschaft." Das Spiel wurde mit Verspätung angepfiffen, weil der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen ist, einer der Linienrichter des Spiels der 1. SC-Mannschaft - sie spielte zeitgleich - hat das übernommen.

 

SC Hemmingen-Westerfeld II: Brünger, Abels (48. Brinschwitz), Briem, Stade, Bösche (37. Kluw), Berk, Pyda, Von Estorff, Brauer, Brandes, Schultz.

 

Das ist eine dicke Überraschung: die SpVg. Laatzen hat im Heimspiel gegen den favorisierten TSV Kirchdorf ein 3:3-Unentschieden erkämpft. Nach dem 1:0 durch Leander Lehmann in der 42. Minute waren die Gäste aus Kirchdorf am Drücker, und sie drehten das Ergebnis in der zweiten Halbzeit nach Toren in der 52., 56. und 61. Minuten auf 1:3. Dank einer tollen Moral erzielten Markus Mäurer (74.) und Laurin Hübner (81.) die Tore zum 3:3. Damit hat die SpVg. Laatzen vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. "Das war eine überragende Mannschaftsleistung. Ich bin begeistert, wie wir hier aufgetreten sind. Und das trotz der vielen englischen Wochen", sagte SpVg-Trainer René Jopek.

 

SpVg. Laatzen: Bandelow, Engelking, Sander, Alznauer, Kahl, Tschapke, Lehmann (90. Zwick), Fischer (66. Fischhöfer), Sa. Sawatzki (90. Stojanov), Lange (68. Hübner), Mäurer.

 

Die SpVg. Hüpede/Oerie hat dank einer guten Leistung den SV Germania Grasdorf 5:1 (3:1) geschlagen. Zunächst gingen aber die Gäste durch ein Eigentor von Sven Cortnumme in Führung. Danach kamen die Hüpeder in Schwung: Robin Beichert (31.), Deik Wehner (32.) und Steve Goede (36.) drehten innerhalb von von Minuten das Ergebnis auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel schraubten Beichert (69.) und Goede (81.) das Ergebnis auf 5:1 hoch. "Das war verdient heute und nach der Niederlagen-Serie mal wieder ein wohltuendes Spiel. Der Sieg fällt vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch aus, aber das spielt für mich keine Rolle", sagte SpVg-Trainer Willi Bergmann. Germania-Trainer Björn Weihmann war angefressen: "Wir haben uns körperlich nicht gewehrt. Insgesamt war es ein beschämender Auftritt von uns. Der Sieg für die SpVg. Hüpede/Oerie ist verdient", sagte Weihmann.

 

SpVg. Hüpede/Oerie: N. Hofmann, Weigel, Kupsch, Goede, Beichert (70. Eicke), M. Brügmann, Cortnumme (82. Dohnke), Wehner, J. Hofmann (59. Hargens), Bergmann (84. L. Brügmann), Witt.

 

SV Germania Grasdorf: Lücke, Badwal, Voßmeyer, Lohr, L. Ferizi, Barszcz (72. Wengrzik), Herzog, Bartick, Burmeister, Sultanjan (47. Sölter), C. Ferizi (65. Zabel).

 

Locker und lässig gewonnen hat der Koldinger SV beim TuS Harenberg. Beim 5:1 (4:0)-Sieg führten die Gäste schon nach 15 Minuten 4:0, damit war die Partie praktisch entschieden. Pasheu Merivani (6. und 11.), Leon Lucic (13.) und Amadou Sayon (16.) erzielten die Tore für den KSV. Danach verflachte die Partie zusehends. Nach dem 4:1 in der 51. Minute war es erneut Sayon, der das 5:1 in der 82. Minute erzielte. "Der sieg ist mehr als verdient. Bei konsequenterer Spielweise und Chancenverwertung wäre ein deutlich höherer Sieg möglich", sagte KSV-Trainer Björn Winter.

 

Koldinger SV: Partawie, Pischel, Lucic, Pappas (85. Ivancic), Merivani, Weber, Sayon, Schröder, Stüber, Meeske (64. J. Madani), Bobrzik.

 

Der BSV Gleidingen hat das Heimspiel gegen den SV Weetzen 4:2 (2:0) für sich entscheiden können. Jonas Libor brachte die Gastgeber in der 13. Minute in Führung, Fabio Nutile erhöhte in der 35. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste in der 51. Minute auf 2:1 heran. Dimitri Kiefer (65.) und Joost Walter (70.) sorgten mit ihren Toren für die Vorentscheidung zum 4:1. In der 75. Minute schossen die Gäste das Tor zum 4:2-Endstand. "Es war insgesamt kein besonders gutes Spiel von uns, aber der Sieg ist verdient", sagte BSV-Trainer Stephan Pietsch.

 

BSV Gleidingen: Woschee, Nutile (80. Grodd), Schmidt, Kiefer, Libor, Jorasch, Wirt, Hassanzada, Robering (65. D'onofrio), Corona-Navarro, J. Walter.

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